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Ernst Happel

Ernst Happel
(*29. November 1925/Wien - 14. November 1992/Innsbruck)


Ernst Happel war österreichischer Fußballspieler und -trainer. Als Spieler erreichte
der Verteidiger unter anderem den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 1954 in der
Schweiz und war Publikumsliebling bei Rapid Wien.
Seine größten Erfolge konnte Happel allerdings als Trainer in den Niederlanden,
Belgien, Deutschland und Österreich feiern. Aufgrund seienr eigenwilligen Art
wurde Ernst Happel häuftig als "Grantler" bezeichnet.

In seiner 1. Amtszeit als Trainer musste er sich erstmal den Respekt der Spieler
bei ADO Den haag erarbeiten. Beim ersten Training regnete es so doll, sodass
die Spieler provokativ das Training verweigerten. Happel nahm eine Getränke-
dose, stellte diese auf das Lattenkreuz, legte den Ball an den 16er und schoss
die Dose runter. Die Spieler sollten es ihm gleich tun und hätten bei Erfolg das
Training beenden dürfen.

Das Training wurde vollzählig im Regen durchgeführt!

Ernst Happel war bald einer der erfolgreichsten Trainer der Fußballgeschichte.
Sein Erfolgsrezept als Trainer hieß "Pressing" und die totale Offensive. Er ver-
langte von seinen lauffreudigen und konditionsstarken Spielern, dass sie dem
Gegner ihren Stil aufzwingen und sie nicht zur Ruhe kommen lassen dürfen.
In den kommenden Jahren konnte er diverse Erfolge verzeichnen, schaffte gute Platzierungen seiner Mannschaften und die Teilnahmen an Finalen des Europa-
pokals.
Im Jahre 1978 übernahm er die Nationalmannschaft der Niederlanden und
schaffte es dort bis ins Finale gegen Argentinien, was nach Verlängerung 3:1
verloren wurde. Im Anschluss übernahm Happel in Belgien die Mannschaft von
Lüttich für 2 Saisons und konnte 1981 auch den belgischen Cup gewinnen.

Im gleichen Jahr führte ihn dann der Weg nach Hamburg als Trainer des HSV.
Dort konnte er an seine bisherigen Erfolge anknüpfen und wurde gleich in der
ersten Saison Deutscher Meister und nahm am UEFA-Cup Finale gegen Göteborg
teil. Die Spiele wurden allerdings verloren. In der zweiten Saison konnte Happel
seinen Triumph zur Deutschen Meisterschaft wiederholen und griff wiederum nach
dem Europapokal. Das Endspiel gegen Juventus Turin wurde auswärts vor 75.000 Zuschauern 1:0 gewonnen.

Der bislang größte Erfolg in der Geschichte des HSV. Bis 1987 blieb Happel Trainer
des HSV und schaffte in seinem letzten Jahr noch den Gewinn des DFB-Pokals,
ehe er in seine Heimat zurückkehrte. Dort trainierte er den FC Swarovski Tirol, ließ
dort 3x täglich hauptsächlich Ausdauer- und Krafttraining absolvieren und wurde
1989 und 1990 Meister. 1992 wurde Ernst Happel Trainer der österreichischen Nationalmannschaft, doch bereits nach 11 Monaten verstarb er an Lungenkrebs.
Beim Spiel gegen Deutschland, vier Tage nach seinem Tod, lag seine Kappe
während der 90 Minuten auf der Trainerbank.

 

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