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Rafael van der Vaart

Rafael van der Vaart
(11. Februar 1983/Heemskerk,NL)

Bereits mit vier Jahren spielte er bei De Kennemers (1987–1993). Im Alter von zehn Jahren schrieben van der Vaarts Eltern den jungen Rafael bei einer Jugendspielersichtung von Ajax Amsterdam ein. Sein Talent wurde schnell erkannt und der Niederländer unterschrieb einen Jugendspielervertrag bei Ajax. Ende Mai 2005 unterschrieb van der Vaart einen Fünfjahresvertrag beim Hamburger SV.

In seiner ersten Saison gewann er mit dem HSV den UI-Cup und qualifizierte sich für den UEFA-Cup, aus dem das Team im Achtelfinale gegen Rapid Bukarest ausschied. Am Saisonende qualifizierten sich die Hanseaten mit einem dritten Tabellenplatz für die nächste Champions-League-Saison.2006/07 wurde van der Vaart Mannschaftskapitän des HSV. Nach einer Verletzungspause griff er erst spät in die Meisterschaft ein. Bis zu seinem Comeback hatte der HSV erst einen Sieg in der Bundesligasaison erzielt und befand sich in der Abstiegszone. Trotz starker Leistungen in der Champions League, in der van der Vaart drei Tore in drei Spielen erzielte, wurden die Hamburger Gruppenletzter und schieden aus. Schlussendlich konnten sich die Hanseaten noch für den UI-Cup qualifizieren. Zu Beginn der Saison 2007/08 sprach van der Vaart öffentlich Wechselabsichten zum FC Valencia aus. Der Verein bot bis zu 15 Millionen Euro für den Niederländer; van der Vaart ließ sich mit einem Trikot des FC Valencia ablichten. Angenommen wurde, dass van der Vaart sogar den Wechsel forcierte, indem er vor dem UEFA-Cup-Qualifikationsspiel gegen Honvéd Budapest eine Rückenverletzung vorgab und nicht auflaufen konnte. Der Wechsel kam aber durch die Intervention des HSV nicht zustande.

Am 6. Oktober 2007 stellte van der Vaart einen historischen HSV-Rekord ein: Er traf in sieben aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen je einmal. Dies gelang für den Hamburger SV vorher nur Uwe Seeler in der Saison 1963/64. Am 31. August 2012 wechselte Rafael van der Vaart zurück zum Hamburger SV in die Bundesliga. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 und erhielt – wie schon von 2005 bis 2008 – die Rückennummer 23. Der HSV überwies rund 13 Millionen Euro Ablöse, die van der Vaart zum bisher teuersten Spieler des HSV machten. Sein (nach seiner Rückkehr) erstes Spiel für den HSV bestritt van der Vaart am 16. September 2012 (3. Spieltag) bei der 2:3-Auswärtsniederlage bei Eintracht Frankfurt. Am 5. Spieltag erzielte er beim 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach die zwischenzeitliche 1:0-Führung für den HSV und damit seinen ersten Bundesliga-Treffer seit mehr als vier Jahren. Die Bundesliga-Saison 2012/13 beendete der HSV auf dem 7. Platz. Am 9. April 2013 übernahm van der Vaart die Kapitänsbinde von Heiko Westermann, der entlastet werden sollte. Am 11. Mai 2013 bestritt er beim 4:1-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim sein 100. Bundesligaspiel für den HSV. Die Saison 2013/14 verlief für den HSV schlecht; der HSV-Trainer Thorsten Fink wurde am 17. September 2013 entlassen. Sein Nachfolger Bert van Marwijk wurde am 15. Februar 2014 entlassen; sein Nachfolger wurde Mirko Slomka. Van der Vaart schoss in der Hinrunde sieben Tore und gab sechs Vorlagen. Während der Rückrunde war er zeitweise verletzt und konnte nicht an seine alten Leistungen anknüpfen. Daher wurde er zur Symbolfigur des Niedergangs des HSV, der am Saisonende in der Relegation die Klasse halten konnte und somit den ersten Abstieg des Vereinsgeschichte vermied. Vor der Saison 2014/15 kamen Diskussionen über einen Verkauf van der Vaarts auf, da dieser nach der schlechtesten Saison der bisherigen Vereinsgeschichte des HSV als „in die Jahre gekommen“ galt. Letztendlich blieb van der Vaart beim HSV und führte das Team als Kapitän mit einem Freistoßtor und einem verwandelten Elfmeter im Elfmeterschießen gegen Energie Cottbus in die zweite Runde des DFB-Pokals. Am 1. November 2014 (10. Spieltag) erzielte van der Vaart per Elfmeter sein erstes Tor seit dem 21. Dezember 2013 (17. Spieltag der Vorsaison) und führte das Team somit zum 1:0-Sieg über Bayer 04 Leverkusen. Im Laufe der Hinrunde zog der neue HSV-Trainer Josef Zinnbauer van der Vaart aus taktischen Gründen von der Spielmacherposition teilweise ins defensive Mittelfeld zurück. Beim Auswärtsspiel am 3. Mai 2015 gegen 1. FSV Mainz 05 (31. Spieltag) bestritt van der Vaart sein 150. Bundesligaspiel für die Rothosen.

Nach Auslaufen seines Vertrages verließ van der Vaart 2015 den Verein in Richtung Spanien zu Betis Sevila. Nach seiner Karriere besteht die Möglichkeit, in einer anderen Position zum HSV zurückzukehren. In seinem letzten Spiel im Rückspiel der Relegation sicherte er mit dem HSV gegen den Karlsruher SC den Klassenerhalt. Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer bezeichnete van der Vaart als einen „der besten und bedeutendsten Spieler der jüngeren HSV-Vergangenheit.“

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